26. März 2007 um 08:28 | In Allgemein | Keine Kommentare
Autor: Andreas Grünfelder
Welche Anforderungen an die Dosiertechnik oder auch allgemein an die Automation hat eigentlich der östliche Raum der EU?
Hier ist ein Wirtschaftsraum mit hohem Potential immer mehr am Wachsen. Sind viele Firmen vor einigen Jahren aufgrund des verlockend niedrigen Lohnniveaus mit den Produktionen „ausgewandert“, müssen sich diese Firmen nun umorientieren, um diesen aufgrund steigender Löhne immer geringer werdenden, ehemals großen Vorteil zu kompensieren.Oft sehr große Investitionen in Gebäuden und Know-How und der Aufbau der Mitarbeiter vor Ort soll natürlich auf Dauer erhalten bleiben. Trotzdem sind viele eingesetzte Techniken inzwischen veraltet oder auch durch Personaleinsatz einfach zu teuer geworden.
So stehen Firmen, die ihre Techniken erneuern wollen, vor dem Problem, heute Techniken wie Dosiersysteme beschaffen zu müssen, die die nächsten ein bis zwei Jahre noch als Handarbeitsplatz eingesetzt werden können. Danach sollen aber ohne großen Aufwand diese Systeme als präzise Techniken in eine anstehende Automatisierung (Roboter, Achssysteme usw.) eingesetzt werden.
Dies setzt neben der Bereitschaft in der Infrastruktur noch schwache Länder zu bereisen, auch eine intensive Kundenberatung voraus.
Übrigens sind diese Länder nicht so schlimm wie sie sich in den Köpfen oft festgesetzt haben – bisher bin ich trotz Dienstwagen mit deutscher Nummer immer mit diesem wieder nach Hause gekommen…
26. März 2007 um 07:34 | In Allgemein | 1 Kommentar
Autor: Martin Niederbauer

Jetzt weiß man auch, warum unsere Fassentnahme “fahrbar” heißt…
16. März 2007 um 08:15 | In Klebstoff & Chemie | Keine Kommentare
Autor: Georg Senftl
Gestern war ich bei einem Serviceeinsatz mit dabei. Der Kunde dosiert Lötaste als Raupe auf ein Metallteil, Dosiermenge ca 1,5 g, und hatte eine ViscoTec-Anlage im Einsatz, die seit 7 Jahren fast problemlos lief. Die Gesamtanlage besteht aus den Komponenten Dosiersteuerung mit Dispenser und Produktzufuhr, wobei die Produktzufuhr als Rühr-Misch-System mit Evakuierung ausgeführt ist. Die Lötpaste ist nämlich mit viel Luft bzw. Gasbläschen angereichert, die durch das von einer Vakuumpumpe erzeugte Vakuum erst mal abgesaugt werden. Vor einigen Wochen hatte man dann die Schläuche und den Vorratsbehälter gereinigt, und seitdem war unser Dispenser zweimal ausgefallen. Außerdem war seit einiger Zeit das Dosierergebnis nicht zufrieden stellend. Die Ausfallursache des Dispensers war schnell gefunden: bei der Reinigung sind anscheinend größere Brocken der irgendwo ausgehärteten Lötpaste ins System gekommen, und haben eine Düse verstopft. Der ViscoTec Dispenser muss dann einen sehr hohen Druck aufbauen, dies führt mittelfristig zur Zerstörung des Bauteiles Stator. Während dieser Wartung erzählt der Bediener so nebenbei, dass seit einiger Zeit die Vakuum-Pumpe ‚wahrscheinlich’ nicht mehr funktioniert. Er hat sich darüber aber keine weiteren Gedanken gemacht, und von seinen Chefs ist er wohl auch nicht über Auffälligkeiten gefragt worden. Dabei wäre das so einfach gewesen: wenn Luft in der Paste ist, dann kann die Dosiergenauigkeit nicht stimmen, dies führt immer zu einer schlechten Genauigkeit, und/oder vor allem auch zu einem Nachtropfen an der Düse oder zur Unterbrechung der Raupe. Die Ursache war ein defekter Sicherheitsschalter und schnell gefunden. Kleine Ursache – große Wirkung: oft trifft dieser Spruch auf Probleme beim Dosieren zu. Eine Abdichtung für 20 Cent, die nicht dicht ist, verursacht oft Kosten von mehreren 1000 Euro. Und nichts fürchten wir so sehr, wie Luft im System oder im Produkt.
Ihr Georg Senftl
8. März 2007 um 11:41 | In Klebstoff & Chemie | Keine Kommentare
Autor: Manuela Plenk
Die Klebetechnik bildet häufig die wesentliche Grundlage für die Weiterentwicklung von Mischbauweisen im Leichtbau. Vor diesem Hintergrund veranstaltet die Bayern Innovativ GmbH in Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer-Institut für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung (IFAM), Bremen, das 7. BAIKA-Kooperationsforum „Kleben im Automobilbau“ in Nürnberg.
Innovative Produktentwicklungen und praxisnahe Lösungsansätze zu den Themen
- Kleben in Rohbau und Montage
- Innovationen durch Kleben im Nutzfahrzeugbau
- Interieurlösungen mit der Klebtechnik
- Innovative 2K-Dosiertechnik
- Inspektion von Klebstoff- und Dichtmittelauftrag
werden in diesem Industriearbeitskreis erörtert.
ViscoTec referierte letztes Jahr auf dem Forum mit dem Thema „Prozessichere Dosierung von hochviskosen Kleb- und Dichtstoffen“. Bilder
Programm und Anmeldung finden Sie unter: http://www.bayern-innovativ.de/kleben2007
Veranstaltungsort und –termin:
24. April 2007
Nürnberger Akademie, Marmorsaal (2.OG)
Gewerbemuseumsplatz 2
90403 Nürnberg
1. März 2007 um 08:16 | In Klebstoff & Chemie, Food & Pharma | 3 Kommentare
Autor: Georg Senftl
Wohl in jeder Firma, vor allem wenn es um das Dosieren von unterschiedlichen Klebstoffen, Dichtstoffen oder Farben geht, stellt sich oft die Frage: haben wir das schon mal gemacht? Und vor allem: wie haben wir das gemacht? Und gab es Probleme? Ich weiss nicht, wie viel 1000 verschiedene Klebstoffe oder Dichtstoffe es gibt, angefangen von anaeroben Kleber über RTV-Silikone hin zu UV-Klebern. Ich weiss aber, dass viele davon eine individuelle Dosiertechnik erfordern. Nun haben wir bei ViscoTec sicher schon einige hundert verschiedene Produkte dosiert, haben viele Fehler gemacht, aber eben auch sehr viel Erfahrung gesammelt, wo man aufpassen muss. Damit dieses Wissen nicht nur in den Köpfen unserer Mitarbeiter vorhanden ist, haben wir nun den Aufbau einer Datenbank begonnen. Hier werden nun zu den verschiedensten Produkten, wenn möglich mit genauer Produktnummer und MDS die verschiedensten Anlagenparameter hinterlegt, und alle Versuchsergebnisse oder Kundenerfahrungen in diesem Zusammenhang abgespeichert. Sollten Sie also jemanden suchen, der schon Erfahrung mit einem speziellen Produkt hat, fragen Sie mal an bei uns. Die Wahrscheinlichkeit, dass wir Ihre Anwendung kennen, ist groß. Fragen kostet nix, und man muss das Rad ja nicht immer neu erfinden.