Nachtrodeln in Schladming

28. Januar 2008 um 14:52 | In Allgemein | Keine Kommentare
Autor: Barbara Ortmeier

Nachtrodeln in SchladmingAm vergangenen Freitag war es dann endlich so weit, mit insgesamt 22 Kollegen fuhren wir zum Nachtrodeln nach Schladming (Österreich). Bevor es auf die Piste ging stärkten wir uns alle auf der Tauneralm mit deftigem Essen und dann ging es rauf auf die Piste. Das Rodeln auf der 7 km langen Piste war anstrengend aber dennoch einfach unbeschreiblich. Kurz gesagt einfach nur Geil! Nachtrodeln ist wie man bei uns in Bayern sagen würden eine richtige „Gaudi“. Unsere Lachmuskeln wurden nicht geschont. Trotz kleinerer Unfälle und davongetragenen Verletzungen, hat den Reiz der Nacht und den coolen Speed auf zwei Kufen keiner von uns widerstanden und jeder von uns genossen.

Beitrag drucken Beitrag weiterempfehlen

Die exzentrische Krawattennadel

23. Januar 2008 um 10:26 | In Allgemein | Keine Kommentare
Autor: Manuela Plenk

Rotor-KrawattennadelEs gibt sie noch, die Mitarbeiter, die sich mit der Firma zu 100% verbunden fühlen. Und vor allem immer wieder auf neue Ideen kommen, sei es aus unserem exzentrischen Rotor einen Garten-Kerzenständer (siehe Beitrag vom 13.7.07 Pumpentechnik als Gartendekoration) oder eine Krawattennadel zu kreieren. Wirklich toll, was dabei so alles rauskommt. Es wäre zu überlegen, diese Krawattennadel nicht als Corporate Clothing zu integrieren…

Beitrag drucken Beitrag weiterempfehlen

Doppeldüsen sinnvoll?

16. Januar 2008 um 09:09 | In Klebstoff & Chemie | Keine Kommentare
Autor: Martin Stadler

DoppeldüseImmer wieder werden wir gefragt, ob es denn nicht möglich sei, knapp nebeneinander liegende Dosierstellen mit einem Dispenser und zwei oder mehr Dosierdüsen zu versorgen. Um mit Radio Eriwan zu antworten:

Im Prinzip ja - aber ……….in der Praxis wird man nie einen stabilen Zustand erreichen.
 
Ich möchte dies hier mal im Blog erläutern.
 
Grundsätzlich wäre es in der Theorie möglich, bei perfekter geometrischer Ausführung der Doppeldüse eine genau gleiche Aufteilung des Dosiermediums zu erreichen. Leider sieht die Realität anders aus und winzigste Fertigungstoleranzen und Oberflächenrauhigkeiten sowie Produktinhomogenitäten führen dazu, dass sich das Medium verhält wie jeder normale Mensch - es wählt den Weg des geringsten Widerstandes und bevorzugt die Seite mit dem minimal kleineren Gegendruck. Da dieser Gegendruck auch noch von der Viskosität und damit auch von der Temperatur des Mediums und dessen Dichte abhängt, und diese Faktoren außerdem Schwankungen unterliegen, wird man in nahezu allen Anwendungsfällen keinen industrietauglichen Genauigkeitsstandard erreichen können.
 
Ein zweiter und mindestens genauso wichtiger Grund, Doppeldüsen zu vermeiden, wird bei Anwendungen mit unseren Dispensern besonders deutlich: Dosiertechnik lebt vom sauberen Fadenabriss am Ende des Dosiervorganges. Das heißt, das Dosiermedium muss natürlich am Düsenende “stehen bleiben” und darf nicht nachtropfen. Dieser Effekt wird beeinflusst durch die physikalischen Produkteigenschaften aber auch durch den Luftdruck. Der spielt hier die größte Rolle und solange die Düse dicht ist, kann man insbesondere bei unseren Anwendungen durch den “Rückzug” perfekte Dosierergebnisse erzielen. Eine Doppeldüse ist aber von Natur aus “undicht” und das führt dazu, dass die Düse trotz Pumpenstillstand ausläuft (Siehe Bild; bitte auf Bild klicken).
 
Es mag in Einzelfällen leidlich bis gut funktionieren, mit Mehrfachdüsen zu arbeiten, dies sind jedoch Zufallstreffer, die vor allem bei der Projektplanung nie voraussagbar sind. Als Profis auf dem Dosiersektor heißt es daher bei uns: Mehrfachdüse - Nein Danke!

 

Beitrag drucken Beitrag weiterempfehlen

ViscoTec setzt Akzente im asiatischen Milchmarkt

9. Januar 2008 um 15:44 | In Food & Pharma | Keine Kommentare
Autor: Manuela Plenk

Die asiatische Küche verbinden die meisten von uns wahrscheinlich mit einer Schüssel
voll Reis und einem Paar Ess-Stäbchen. Aber dass gezuckerte Kondensmilch in Asien, besonders in Indonesien, mit Vorliebe getrunken wird, überrascht doch ein wenig. Kürzlich haben wir bereits die 10. Anlage an die drei größten Hersteller von gezuckerter Kondensmilch in Jakarta ausgeliefert, die den gesamten asiatischen Raum mit Milchprodukten bedienen. Die Konsistenz von gezuckerter Kondensmilch ist besonders zäh und stellt somit hohe Anforderungen an die Technik. Auch Aspekte wie Hygiene und Reinigungskomfort, die hinsichtlich des Klimas gerade bei empfindlichen Lebensmitteln wie Milchprodukten in diesen warmen Ländern zu beachten sind, haben wir problemlos gemeistert. Um sich ein Bild von der Abfüllleistung der gelieferten zehn Anlagen machen zu können: über 4000 Packungen zu 30 ml werden in der Minute abgefüllt. Das sind bei einem 24-Stunden Betrieb, sieben Tage die Woche und 364 Tage im Jahr (die Anlagen stehen nur Heiligabend still) 240.000 Stück pro Stunde, 5,8 Mio. pro Tag und 2,1 Milliarden im Jahr.
So mancher wird sich jetzt vielleicht fragen, was ist überhaupt gezuckerte Kondensmilch und was machen die Asiaten damit? Kondensmilch wird hergestellt, indem der Vollmilch durch Eindicken Wasser entzogen wird. Fügt man der Milch vor dem Wasserentzug einen erheblichen Anteil an Zucker hinzu, entsteht gesüßte Kondensmilch, die deutlich dickflüssiger ist als herkömmliche Kondensmilch. Gerade in asiatischen Ländern wird diese Form als günstiger und praktischer Ersatz für Frischmilchprodukte geschätzt. In Indonesien verfügen bis heute nur wenige Haushalte über einen Kühlschrank. Außerdem sind die Transportwege extrem lang. Bei Kindern ist gesüßte Kondensmilch als Kalziumlieferant sehr beliebt und Erwachsene genießen diese als Brotaufstrich, zur Getränkebeimischung oder zur Dessertherstellung. Für die Mitarbeiter von ViscoTec ist es immer wieder interessant, was die Kunden so alles dosieren und abfüllen. Besonders, wenn man dabei kleine Geschichten aus der Welt erfährt.
 

Beitrag drucken Beitrag weiterempfehlen

Powered by WordPress
Beiträge und Kommentare als Feed.