10. September 2007 um 16:44 | In Food & Pharma | Keine Kommentare
Autor: Manuela Plenk
Die Fachmesse für Verpackungslösungen
Sind Sie auf der Suche nach neuen Dosier- und Abfülllösungen?
Oder möchten Sie uns einfach mal wieder persönlich treffen?
Dann kommen Sie zur FachPack nach Nürnberg und schauen bei uns auf dem Messestand vorbei. Wir möchten Ihnen unsere innovativen Dosier- und Abfüllsysteme präsentieren und für Ihre Aufgabenstellung individuelle Lösungsmöglichkeiten aufzeigen.
Sie finden uns in Halle 3 Stand 405
Messeort:
Messezentrum Nürnberg
Messetermin:
25. - 27. September 2007
http://www.fachpack.de/
Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
1. März 2007 um 08:16 | In Klebstoff & Chemie, Food & Pharma | 3 Kommentare
Autor: Georg Senftl
Wohl in jeder Firma, vor allem wenn es um das Dosieren von unterschiedlichen Klebstoffen, Dichtstoffen oder Farben geht, stellt sich oft die Frage: haben wir das schon mal gemacht? Und vor allem: wie haben wir das gemacht? Und gab es Probleme? Ich weiss nicht, wie viel 1000 verschiedene Klebstoffe oder Dichtstoffe es gibt, angefangen von anaeroben Kleber über RTV-Silikone hin zu UV-Klebern. Ich weiss aber, dass viele davon eine individuelle Dosiertechnik erfordern. Nun haben wir bei ViscoTec sicher schon einige hundert verschiedene Produkte dosiert, haben viele Fehler gemacht, aber eben auch sehr viel Erfahrung gesammelt, wo man aufpassen muss. Damit dieses Wissen nicht nur in den Köpfen unserer Mitarbeiter vorhanden ist, haben wir nun den Aufbau einer Datenbank begonnen. Hier werden nun zu den verschiedensten Produkten, wenn möglich mit genauer Produktnummer und MDS die verschiedensten Anlagenparameter hinterlegt, und alle Versuchsergebnisse oder Kundenerfahrungen in diesem Zusammenhang abgespeichert. Sollten Sie also jemanden suchen, der schon Erfahrung mit einem speziellen Produkt hat, fragen Sie mal an bei uns. Die Wahrscheinlichkeit, dass wir Ihre Anwendung kennen, ist groß. Fragen kostet nix, und man muss das Rad ja nicht immer neu erfinden.
23. Februar 2007 um 09:09 | In Allgemein, Klebstoff & Chemie, Food & Pharma | Keine Kommentare
Autor: Andreas Grünfelder
Immer öfter treten Bildungseinrichtungen wie Hochschulen oder Institute und Firmen mit der Bitte um Vorträge an uns heran.
Gerne kommen wir natürlich diesen Anfragen nach. Dabei spielt es für unsere Referenten aus der Geschäftsleitung und dem Außendienst keine Rolle ob eine Firmenpräsentation mit Vorstellung unserer Produkte oder ein allgemeiner Überblick über die Dosiertechnik gewünscht sind.
Wir würden uns freuen wenn wir hier auch in Ihrem Bereich tätig werden dürfen.
Schreiben Sie uns bei Interesse einfach an.
22. September 2006 um 12:53 | In Klebstoff & Chemie, Food & Pharma | Keine Kommentare
Autor: Georg Senftl
Ein häufiges und sehr heikles Problem bei der Produktzufuhr aus Fässern! Werden pastöse oder hochviskose Produkte aus Fässern entnommen und einer Abfüll- oder Dosiereinrichtung zugeführt, ist es zwingend zu vermeiden, dass hier Luft ins System kommt. Schließlich will kein Anwender in seiner Klebstoffraupe eine Lücke haben, oder ein Abfüller Luft im Verkaufsprodukt haben. Nahezu alle am Markt befindlichen Systeme arbeiten mit einer Folgeplatte, die die gesamte Oberfläche des Fasses abdeckt. Diese wird entsprechend des Füllstandes nach unten gedrückt oder gezogen. Bei einem Fasswechsel besteht dabei die große Gefahr, dass Luft unter die Platte und damit in den Produktionsstrom gelangt.
Hier gibt es verschiedene Lösungsansätze, um einen Lufteintrag bei Fasswechsel zu vermeiden:
Am gängigsten ist die Methode, nach dem Wechsel per Hand oder automatisch solange Produkt abzulassen, bis man sicher ist, dass die Luft mit entweicht. Hierbei wird allerdings in den meisten Fällen eine nicht unerhebliche Menge an Produkt verworfen, was bei teueren Klebstoffen auch viel Geld kostet.
Eine andere Methode besteht darin, eine Wegwerffolgeplatte zu verwenden, in die mit Hilfe von Vakuum Produkt in dieses Wegwerfteil gesaugt wird. Auch hier geht Produkt verloren, allerdings weniger, als bei der vorgenannten Methode. Ob hier eine hundertprozentige Luftfreiheit erreicht wird, hängt sicher vom Einzelfall ab, ich persönlich habe hier aber Zweifel.
Eine weitere Methode besteht darin, nach der Fassentleereinheit über eine Inline-Entgasungsstation das Produkt zu entgasen. Wir haben hierzu bereits Stationen gebaut, die bei Produkten bis 1.000.000 mPas gut funktionieren. Der Vorteil ist, dass überhaupt kein Produkt verworfen werden muss, und neben der Luft, die bei einem Fasswechsel in das System kommt, auch die Luft, die eventuell im Produkt selbst vorhanden ist, aus dem System genommen wird. Dem gegenüber stehen allerdings die Anlagenkosten für diese Inline-Entgasungsstation.
Und zuletzt bleibt immer noch die Möglichkeit, wenn man schon Lufteinschlüsse nicht ausschließen kann, diese Luft zumindest zu detektieren, bevor fehlerhafte Bauteile großen Schaden verursachen. Hierzu gibt es verschiedene Sensorsysteme über Ultraschall, Durchflussmesser oder optische Systeme.
Welche Erfahrungen haben Sie denn als Anwender? Ich würde mich sehr über Kommentare hierzu freuen, da ich dieses Thema für sehr wichtig erachte, und nur durch eine gute Zusammenarbeit zwischen Anwendern und Anlagenherstellern hier Verbesserungen möglich sind.
10. Juli 2006 um 10:04 | In Klebstoff & Chemie, Food & Pharma | 2 Kommentare
Autor: Georg Senftl
Nachdem wir bereits mehrere Abfüller für Farbe, Fruchtmassen und anderes nach Venezuela geliefert haben, hat mich mein örtlicher Vertreter gebeten, mal eine Woche zusammen mit ihm Kunden zu besuchen.
Etwas aufgeregt, denn man hört ja so einiges über z.b. Kriminalität, bin ich dann in Caracas angekommen. Sehr positiv überrascht war ich von der Freundlichkeit der Leute, alle sind sehr schick und sauber gekleidet, auch die Armen. Die meisten Landesteile Venezuelas’s sind sehr fruchtbar, damit eine ideale Basis für Firmen wir Kraft oder Heinz, um Fruchtbreie und dergleichen herzustellen. Diese sind damit ja eine Hauptzielgruppe wenn es um das Abfüllen viskoser Produkte geht. Kriminalität wird nur am Rande spürbar, so sind viele Firmen oder Tankstellen mit bewaffnetem Personal gesichert. Einen Kunden konnten wir auch wegen ‚lokaler’ Unruhen nicht besuchen. Nicht gefasst war ich auf den chaotischen Verkehr, hier fahren sehr viele uralte Ami-Schlitten (bei Benzinpreisen von 4 Cent pro Liter spielt der Verbrauch wirklich keine Rolle), Hauptsache das Auto fährt. Funktionierendes Licht oder Reifen mit Profil interessieren hier wirklich niemanden, und bei Dunkelheit sind rote Ampeln nur eine Empfehlung, was dazu führt, dass man bei Grün sehr vorsichtig fahren muss!
Doch nun zum Abfüllen und eine kurze Beschreibung einiger Kunden. Der erste Kunde stellt Kautabak her, ein grässliches Zeug, die Basis dazu sind stark eingedickte, gekochte Tabakblätter. Das sieht dann teilweise wie gekauter Kaugummi aus, ist aber mit unserer Technik gut pumpbar. Letztendlich soll ein Endlos-Strang hergestellt werden. Technisch sehe ich hier kein Problem, so was ähnliches hat ViscoTec schön öfters gemacht. Allerdings müssen da noch so viele andere Prozesse von Handabfüllung auf ‚automatischen Betrieb’ umgestellt werden, das wird dauern.
Ein anderer Kunde stellt Kühlgel für Autoklimaanlagen her und hat seit zwei Jahren einen Abfüller mit Unterspiegelabfüllung von uns. Die Anlage hat zwei Jahre gut funktioniert, aber dann gab es ein ‚Problem mit der Steuerung’. Als ich hinkam, großes Erstaunen: da war zwar noch unser Steuerschrank da, aber das Innenleben war völlig anders. Venezuelaner haben ein großes Improvisationstalent, was viele Sachen vereinfacht und letztendlich auch zu einer brauchbaren Lösung führt. Hier hat das allerdings nicht funktioniert, da ist unsere Steuerungstechnik wohl zu kompliziert. Ich konnte dann auch nicht viel tun, habe aber zumindest life miterlebt, was Temperaturen um die 30°C und eine Luftfeuchtigkeit von über 95% den Leuten und auch der Technik abverlangen.
Positiver war es beim nächsten Kunden, der bereits einige Abfüller für Dispersionsfarbe von uns hat. An einer Station wird die relativ dickflüssige Dispersionsfarbe (Venezuelaner streichen ihre Häuser sehr bunt) in 20-Liter-Eimer abgefüllt, 18 Eimer pro Minute mit einem Abfüller. Wir haben einen Abfüller in dieser Größe noch nie gebaut, und dann auch gleich nach Venezuela geliefert. Der Abfüller lief aber prima, die haben nicht mal von uns eine Inbetriebnahme gebraucht. Das freut einen dann schon riesig.
Wir haben dann auch einige große internationale Kunden im Foodbereich besucht, unter anderem Heinz. Als ich unsere Fassentleersysteme, mit denen wir Fruchtmassen, Tomatenmarkt oder anderes hochviskose Sachen aus Fässern pumpen, vorstellen wollte, kurzes Abwinken: ‚kennen wir schon’. Ich war etwas erstaunt, bis sich herausstellte, dass der Plantmanager vorher 3 Jahre bei Heinz in China war und da ein Fassentleersystem von Viscotec im Einsatz hatte. Auch hier ging es um das Dosieren von Fruchtmassen aus 200-liter-Fässern in einen Mischkessel, allerdings sind die Mengen sehr unterschiedlich von 5 bis 200 kg, das bei 5 verschiedenen Fruchtpasten. Technisch kein Problem, allerdings schon, wenn man die Kosten einer eleganten technischen Lösung mit den doch sehr niedrigen Lohnkosten der manuellen derzeitigen Handhabung sieht.
Generell wurde ich überall mit offenen Armen empfangen, da es hier wohl nicht so viele Firmen gibt, die sich gut mit Abfüllen oder Dosieren auskennen. Auch wenn viel noch per Hand gemacht wird, ist doch auch vieles stark automatisiert. So gibt es z.b. hier Brauereien in einer Größe, wie man sie in ganz Deutschland nicht findet. Allerdings wird man als Berater oder Verkäufer auch leicht überfordert, da die Kunden nicht nur eine Abfüllaufgabe gelöst haben wollen, sondern am liebsten den ganzen Prozess.
Wenn die Geschäfte sich gut entwickeln, komme ich gerne wieder in dieses schöne Land, nicht zuletzt auch wegen der vielen ausnehmend schönen Frauen.
Bis bald, Ihr Georg Senftl